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„Der Top-Einstieg in die Karriere“-So lautet das Fazit unseres Interviews mit 4 neuen Studenten |
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15.12.2008
„Der Top-Einstieg in die Karriere“ - So lautet das Fazit unseres diesjährigen Interviews mit 4 Studienanfängern An der Berufsakademie Rhein-Main werden regelmäßig Interviewrunden mit Studierenden durchgeführt. Die Akademie- und Studiengangsleitung möchte so im direkten Gespräch mit den Studierenden erfahren, wie die Stimmung unter den Studierenden ist, welche Themen sie beschäftigen und wo es Verbesserungspotenziale für die Zukunft gibt. Im Sinne einer immerwährenden Transparenz möchten wir die Interviewergebnisse auch Ihnen, den Studieninteressierten, den anderen Studenten und den Partnerunternehmen der BA zugänglich machen. Das diesjährige Interview mit 4 Studienanfängern, die im Oktober 2008 ihr Studium an der BA Rhein-Main begonnen haben, wurde mit Frau Jäger und Frau Huth (beide Studiengang Wirtschaft, Herrn Kuzkaya (ebenfalls Studiengang Wirtschaft) und Herrn Bona-Stecki (Studiengang Wirtschaftsinformatik) geführt (von rechts nach links). Die Fragen stellte die Studiengangsleiterin des Studiengangs Wirtschaft Frau Dr. Nadja Henkel (NH).
NH: Zunächst möchte ich mich - auch im Namen unseres Akademieleiters Herrn Albrecht - dafür bedanken, dass Sie sich die Zeit nehmen und uns ein paar Fragen beantworten. Als erstes interessiert mich, was Sie dazu bewegt hat, bei uns an der BA Rhein-Main Ihr Studium zu beginnen. Herr Bona-Stecki (BS): Ich bin über einen Studenten hierher gekommen, der hier schon im 5. Semester Wirtschaftsinformatik studiert. Ich hatte also Hintergrundinfos aus erster Hand. Mein Ziel war es, nach meinem Fachabitur und meiner Zeit bei der Bundeswehr zu studieren. Ich habe mich dann bei Partnerfirmen der BA beworben und bin schließlich beim Fraunhofer Institut gelandet. Herr Kuzakaya (K): Ich habe mich bei der Commerzbank beworben und wurde dann von der Bank nach Rödermark geschickt. Frau Jäger (J): Ich hatte schon während meiner Schulzeit Kontakt zu dem Betrieb in dem ich heute angestellt bin. Ich habe dort nämlich als Schülerin gejobbt. Ich wollte dann bei der Bäckerei Ralph Bauder und hier in der Umgebung bleiben. Außerdem wollte ich studieren. So kam ich zur BA Rhein-Main. Frau Huth (H): Ich habe Verwandte, die von der BA Rhein-Main in Rödermark gelesen haben. Ich kannte vorher nur Mannheim und Mosbach. Ich wollte aber lieber im Rhein-Main-Gebiet bleiben und habe mich daher gezielt bei den Partnerfirmen der BA Rhein-Main beworben.
NH: Nach nunmehr 8 Wochen an der BA Rhein-Main, möchten wir Sie zunächst nach Ihrem ersten Eindruck fragen. Wie empfinden Sie die Studienatmosphäre hier bei uns an der BA? Was ist Ihnen besonders aufgefallen? K: Wirklich aufgefallen ist mir, dass die BA kein Massenbetrieb ist… und das meine ich positiv. Die Atmosphäre ist nicht mit der an großen Hochschulen zu vergleichen. Ich habe dort Probevorlesungen mit vielen Studenten in riesigen Hörsälen mitgemacht. Hier an der BA ist das ganz anders. Auch die Beziehung zu den Dozenten hier ist etwas ganz Anderes. Das ist viel direkter und persönlicher. BS: Ja, die Nähe zu den Dozenten ist ganz klar ein Vorteil. Die Dozenten kennen einen tatsächlich persönlich. J: Jeder kennt hier jeden und jeder grüßt jeden. So etwas kann man an einer Uni nicht erwarten. Es ist der Wahnsinn, dass sogar der „Geben-und-Nehmen-Tisch“ in der Küche funktioniert. [Anmerkung der Redaktion: Der Geben-und-Nehmen-Tisch stellt allen Studierenden der BA Tee, Kaffeepulver, Essig, Öl etc. zur Verfügung. Wer sich etwas wegnimmt, legt ein paar Tage später etwas anderes auf den Tisch zurück.] H: Auch in unserer Studiengruppe ist die Atmosphäre sehr gut. Wir haben uns sehr schnell untereinander kennen gelernt. Ich habe von Freunden gehört, dass es an anderen BAs nicht so ist. BS: Mir ist noch aufgefallen, dass die Klassen nicht so homogen sind. Das ist schön, denn so lernen sich Menschen mit unterschiedlicher Lebenserfahrung kennen. Viele kommen nicht direkt aus der Schule, sondern so wie ich auch aus dem Berufsleben. Da können beide Seiten voneinander profitieren.
NH: Welche Meinung haben Sie sich über unsere Dozenten gebildet? BS: Über alle Dozenten hinweg gesehen, kann man sagen, dass die Dozenten sehr praxisnah sind. Wir hatten in unserer Studiengruppe keinen einzigen Dozenten ohne Praxiswissen. K: Ich finde, es ist auch Einstellungssache, wie man die Dozenten findet. Wenn einer meint, dass er nur die Füße hochzulegen braucht und der Dozent einem schon alles beibringen wird, dann kann das nicht klappen. Die Dozenten hier sind so engagiert, dass man, wenn man sich auch engagiert, zum Erfolg kommt. Die Dozenten gehen ja auch auf die Fragen ein, die man stellt. J: Ja, die sind schon alle sehr kompetent. Die Studenten werden in den Unterricht mit einbezogen. Hier finden keine reinen Vorlesungen statt. Es gibt viele Übungen, bei denen man den eigenen Wissensstand überprüfen kann.
NH: Wie sieht Ihre Beurteilung der Studieninhalte im ersten Semester, bzw. Trimester aus? H: Ich habe es mir genau so vorgestellt. J: Das Niveau ist im Vergleich zur Schule natürlich angestiegen. Man macht hier an einem Tag sehr viel. In der Schule befasst man sich immer nur maximal 90 Minuten mit einem Thema. Hier ist man einen ganzen Tag lang in einem Thema drin. Das ist schon anders. BS: Es war schon so wie erwartet. Ich bin nur verwundert darüber, dass wir im Studiengang Wirtschaftsinformatik nur vier Tage VWL im ersten Semester haben das war’s dann. Ich hätte mir da mehr erwartet. [Anmerkung der Redaktion: Im Studiengang Wirtschaft werden volkswirtschaftliche Themenstellungen ausführlicher und über mehrere Trimester hinweg behandelt.] In Mathe hätte ich weniger erwartet, da die BA auch Leute mit Fachhochschulreife einstellt. Die Wissensstände sind sehr unterschiedlich, da wäre ggf. ein Mathe-Vorkurs hilfreich.
NH: Wie haben Sie das Niveau der Vorlesungen und der Klausuren empfunden? BS: Bisher habe ich vier Klausuren geschrieben. Es kam nichts dran, was nicht in der Vorlesung besprochen wurde. J: Die Klausuren waren alles in allem machbar, aber verglichen mit den schriftlichen Prüfungen im Abitur waren sie zeitlich knapp bemessen. H: Meiner Meinung nach waren die Klausuren in Bezug auf die Vorlesung immer angemessen.
NH: Welches Fach hat Ihnen besonders gut gefallen? H: VWL und Englisch. J: Englisch. Aber das lag besonders an der Dozentin. BS: Die Vorlesungen in Recht waren sehr lebhaft und interessant. Gut war auch das Seminar „Sicheres Auftreten und Präsentieren". Ich finde es sehr positiv, dass die BA im Curriculum auch die sog. Soft Skills berücksichtigt. Das ist eine wirklich wichtige und gute Sache. K: Ja, VWL und Recht waren ganz interessant und ich finde es auch gut, dass die Soft Skills berücksichtigt werden.
NH: Was, glauben Sie, können Sie selbst zum Gelingen Ihres Studiums beitragen? K: Lernen (lacht). BS: Man sollte ein gesundes Maß zwischen Freizeit und Lernen an den Selbst-Studientagen finden. Am Anfang ist es schwierig mit 2 „freien“ Tagen nacheinander umzugehen. Man macht doch nicht so viel, wie man eigentlich wollte.
NH: Wie lautet – kurz und prägnant – das Fazit Ihrer ersten Studienphase bei uns? BS: Interessante Studieninhalte, hervorragende Lernumgebung, hier macht es Spaß zu studieren. K: Der Top-Einstieg für die Karriere. J: Ein Studium an der BA Rhein-Main: für mich die absolut richtige Entscheidung, interessant, lehrreich und abwechslungsreich. H: Ich freu mich auf jeden Fall wieder hierher zu kommen. Ich werde meine Studiengruppe ehrlich vermissen.
NH: Vielen Dank für das Gespräch! |
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